Ladeinfrastruktur

Die Gemeinde Blaichach hat für zwei E-Ladesäulen Förderanträge bei Bayern Innovativ – Bayrische Gesellschaft für Innovation und Wissenstransfer mbH im Rahmen des Förderprogramms Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge in Bayern gestellt. Eine Anlage wurde dieses Jahr realisiert.

„Zur Erreichung unserer gesetzten Klimaschutzziele spielt auch die Förderung der Elektromobilität in Blaichach eine Rolle“ freut sich Blaichachs erster Bürgermeister Christof Endreß über die erste öffentliche E-Ladesäule in Blaichach. Die Gemeinde Blaichach hatte deshalb eine E-Ladesäule auf dem Parkplatz der Bäckerei Härle errichten lassen. Zwei Parkplätze werden von der Bäckerei Härle dafür zur Verfügung gestellt. Der Strom zum Beladen der Fahrzeuge erfolgt ausschließlich mit Strom aus erneuerbaren Energien und kommt vom lokalen Energieversorger Allgäuer Kraftwerke GmbH. Die E-Ladesäule wird im Rahmen des Förderprogrammes „Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge in Bayern“ mit bis zu 50 Prozent bezuschusst.

Das Projekt der Gemeinde Blaichach verfolgt das Ziel, eine zusätzliche Ladeinfrastruktur zu schaffen, um Kunden, Bürgern sowie Touristen eine ausreichende Flächendeckung und adäquate Lademöglichkeiten bereitzustellen. Die Ladesäule mit Überspannungsschutz erfüllt das Mess- und Eichrecht, hält die Vorgaben der Ladesäulenverordnung ein und verfügt über eine Ladeleistung von 22 kW bzw. 2 x 11 kW mit jeweils einer Ladesteckdose Typ 2.

Wie wird den eigentlich ein Elektroauto geladen? Grundsätzlich funktioniert dies relativ einfach. Die Autorisierung an der Ladesäule erfolgt per RFID Karte, oder dem sogenannten Ad Hoc Zugang per Smartphone App, in Verbindung jeweils mit dem eigenen Ladekabel. Eine Abrechnung und Authentifizierung ist für alle Kunden und Ladevorgänge möglich. Entweder mit der AllgäuStrom Mobil Ladekarte oder über sogenanntes „Roaming“; hierbei können auch andere Ladekarten anderer Anbieter genutzt werden. Über webbasiertes Ad-hoc-laden kann man auch ohne Ladekarte spontan laden. Somit ist sichergestellt, dass alle Kunden den jeweiligen Standort auffinden, den dynamischen Belegungsstatus einsehen sowie den Ladevorgang starten und bezahlen können.

Elektrofahrzeuge leisten einen wichtigen Beitrag zur Senkung der CO2-Emissionen und damit zur Begrenzung der Folgen des Klimawandels sowie zur Reduzierung lokaler Schadstoff- und Lärmemissionen. „Neben der Optimierung des ÖPNV ist auch der Ausbau der Ladeinfrastruktur ein Baustein, den Verkehr klimafreundlicher zu machen“, so Christof Endreß.

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